Vereinsbeiträge

Bewertung: 5 / 5

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Hier der Bericht zum SSB-Fieldday 2013, welcher wir nun zum zweiten mal vom Michaelskreuz ob Root/Luzern in Angriff nahmen….

In einer kurzen Sitzung am Donnerstags-Höck vor dem Fieldday wurden die anstehenden Arbeiten verteilt. Dieses Jahr würden sich alle Mitglieder aktiv am Kontest beteiligen, das waren doch gute Vorzeichen!

Am Freitagabend begann ich, die Festplatte des aktuellen Log-Notebook zu Klonen, um auf allfällige schwerwiegende Probleme gerüstet zu sein. Nach Abschluss des Klonvorganges stellte ich fest, dass Acronis die alte Festplatte auf den aktuellen Notebook gespiegelt hatte und nicht wie gewünscht umgekehrt!
Welch Glück aber, da dies Ursprünglich schon eine Sicherung des Logsystems war, Windows erkannte die Lizenzen! Trotzdem musste ich allen installierten Programmen die aktuellen Updates aufspielen und für den Funktionstest die Station mitten in der Nacht im Wohnzimmer aufbauen.

Wir entschlossen uns, dieses Jahr zusätzlich ein Dipol von Kelemen für 160m/80m zu verwenden, um die uns bisher fehlenden Multis im 160m Band zu ergattern. Dazu musste ich den etwas robusteren GFK-Elementmast und das Zubehör im Auto verstauen. Die EDAK-Kisten mit Rig und Antennenmaterial fanden ebenso in meinem Opelchen Platz wie die Rako-Box mit Generator und Reservetank.

Samstag 11:15 trafen wir auf dem Bauernhof der Familie Bründler ein. Blöderweise führte die Krebsliga den ganzen Tag ein Fahrradrennen über das Michelskreuz durch, an ein Mittagessen in Root war nicht zu denken, weil das OK origineller weise die Bergstrasse zur Einbahnstrasse erklärt hatte.
Zu meinem Erstaunen befanden sich mehrere Fahrzeuge an dem von uns reservierten Platz mit Feuerstelle unter der Linde. Wir konnten uns aber ein paar Höhenmeter weiter oben auf einer kleinen Fläche einrichten. Es stellte sich heraus, dass diese Lage für unser Vorhaben die klar bessere war, besonders für den Antennenbau.
Vor dem Essen stellten wir den Buss von Christof in den Berg, mussten aber die Talseitigen Räder mit viel Holz unterlegen, um zu verhindern dass der Shack nicht vom Tisch aus dem Bus rutscht!

Auch die "Beiz" war mächtig überlaufen, mit Radfahrern und leider auch mit entsprechend hungrigen Wespen. Nach entsprechend vorsichtiger Nahrungsmittelaufnahme gingen wir daran den GFK-Mast aufzurichten. Michi, HB9TWD stellte das Zelt für den Generator und richtete anschliessend den Shack ein,  wir zogen unterdessen die Windom für 80m-10m am 9m hohen Mast hoch. Die Station war kurz nach 15:00 Uhr einsatzfähig, das Notebook mit UCXLog lief (zum Glück) Problemlos.
Bei einem kalten Bier feierten wir „Richtfest“ und genossen die Aussicht auf Sempacher- Hallwiler und Zuger See.

Während die ersten QSO's gelogd wurden, begannen wir den schweren Kelemen Zweiband-Dipole aufzuziehen. Dafür konnten wir uns Zeit lassen, denn sein Einsatz war erst für den Abend geplant. Die Enden der Antennen hielten wir neu mit Hilfsmasten über Boden. Es bedeutete etwas mehr Arbeit, doch ging der Abstimmvorgang des TS-480 dafür umso flotter von der Hand!

Unterdessen war unser Verein in vollem Bestand anwesend und wir liessen bei einem Bierchen vor dem Bus noch die Abendstimmung auf uns einwirken. Über dem Napfgebiet hingegen zeichnete sich schon das vorher gesagte Unwetter ab.

Zu sechst assen wir im Michealskreuz zu Abend um dann nach der Funkpause gestärkt die Nachtschicht in Angriff zu nehmen.

Das Log füllte sich langsam mit Stationen, genau wie wir uns das mit 100Watt an den Drahtantennen gewöhnt waren. Gelegentliches Umschalten zeigte, dass der Kelemen tadellos Funktionierte.
Als Christof kurz nach Mitternacht auf dem 160m Band arbeiten wollte, verstärkten sich die Atmosphärischen Störungen immer mehr. Das schiessen und kratzen aus dem Lautsprecher nahm schliesslich Ausmasse an, dass wir uns entschlossen die Antennen von den Geräten zu schrauben, um ein vorzeitiges Ableben des Kenwood zu verhindern.

So stellten wir ca. 00:30 den Generator ab und begaben uns hinunter aus den Bauernhof, wo wir uns in den Schlafsäcken verkrochen. Draussen legte das Gewitter an Kraft zu, es regnete nun einiges stärker und der Wind pfiff durchs Gebälk des Schlafraumes. Leider waren wir diese Nacht nicht alleine im Zimmer, ein paar Mücken machten sich an uns zu schaffen und hinterliessen grosse rote, geschwollene Flecken auf unserer zarten Funkerhaut!

05:30 holte der Wecker Christof und mich schon wieder aus dem Schlaf. Nach einer kurzen WC-Tour erklommen wir den Hügel, schmissen den Generator an und nahmen HB9JA/P wieder in Betrieb.
Die Kelemen zeigte ihre Qualitäten und so arbeiteten wir innert kurzer Zeit rund 50 QSO's am Stück ab. Um 08:30 unterbrachen wir den Funkbetrieb für eine gute Stunde und gönnten uns einen Kaffee im Restaurant Michealkreuz.

Da die Kelemen nun nicht mehr gebraucht wurde, entschlossen wir uns, diese vorzeitig abzubauen. Auf ein Mittagessen wurde verzichtet, da wie die Auswirkungen eines weiteren Essens im Michaelskreuz auf unsere Geldbörse fürchteten.

Nach einer weiteren QSO-Spitze war es geschafft, dass letzte QSO des SSB Fielday 2013 war auf der Festplatte. Weil der Wetterbericht nichts Gutes verhiess, gingen wir begleitet von leichtem Regen zügig an den Abbau der Anlage. Der VW-Bus wurde provisorisch geladen und von den Keilen gefahren.
Wir buchten in unserem Zimmer auf dem Bauernhof aus und luden noch das Material in meinen Zafira um. Auf der Fahrt hinunter nach Root in die Pizzeria Fulmine legte der Regen nun richtig zu.
Während wir unser verdientes Mittagessen genossen, konnten wir durch das grosse Fenster verfolgen, wie der Regen immer zunahm! Wir sinnierten darüber was wohl gewesen wäre, wenn man nun viel grössere Antennen hätte, welche nicht in so kurzer Zeit abzubauen . . .

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis die "A-Zelte", Antennen und Kabel im Keller getrocknet waren, doch konnten wir wiederum sagen:

Dies war zum Abschluss der Kontest-Saison 2013 wieder ein gelungener Anlass!

Fred Glanzmann, HB9JCP TM

Bewertung: 5 / 5

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Nach dem Personalbedingten Ausfall des CW-Fielddays werden wir voller Elan und in vollständiger Vereinsstärke am SSB-Fieldday teilnehmen.

Wiederum dürfen wir die Vorzüge des Werderhofes, hoch über der Gemeine Root im Rontal, geniessen. Obwohl Bründlers Senior in den Ferien weilen, dürfen wir die Übernachtungsmöglichkeiten nutzen, welche wir schon letztes Jahr geniessen konnten.

http://www.werderhof-bruendler.ch/

Webcam mit Sicht auf Werderhof (links unten)

Besucher sind wie immer sehr willkommen, den Anfahrtsweg entnehmt Ihr bitte der obigen Website des Werderhofes.

Als Shack wird uns auch dieses mal ein KFZ dienen, was uns oben am Berg gute Wettersicherheit bietet. Wir werden den Vereinseigenen TS-480SAT an dem gewohnten Windom zu betreiben, zusätzlich aber ein Kelemen- Dipol für 160/80m installieren, um die wichtigen Bandpunkte in der Nacht zu holen.

Nun wird es Zeit, den Generator Fit zu machen und den Treibstofftank zu füllen.

Ich hoffe auf viele nette QSO's und einen Kurzweiligen Kontes

Bewertung: 5 / 5

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HB9JA war aus dem Kanton Nidwalden NW aktiv

Schon am Freitag erklommen Christof HB9TZU und meine Wenigkeit den Niederbauen um unsere zwei Antennen Termingerecht aufzustellen und das Equipement eingehend zu prüfen.

Link: http://www.niederbauen.ch/berggasthaus.html

Doch zuerst zeigte uns die Stationswartin in einer kurzen Führung die neu ausgerüstete Bahnstation. Neue Steuerung, neues Zugkabel, neue Antriebseinheit und zum Leidwesen der Betreiber ein neues Bahnsicherungssystem welches bei etwas zu starken Wind die Anlage für 30 Minuten ausser Gefecht setzt! In den sechs Wochen wurden auch die Gondeln mit einem Türantrieb und elektrischen Komponenten ausgerüstet.

Wir hatten aber Glück, denn die Steuerung lies trotz etwas Wind zu, dass die Gondel uns nach oben brachte. Von den annähernd 4m Schnee war zum Glück nicht mehr viel zu sehen. An windgeschützen Positionen lagen trotzdem noch locker 2m von dem weissen Zeugs rum.

Nach den ersten Kaffee's hängten wir noch bei anständigem Wetter eine 42 lange Windom auf und stellten die R7000. Nach der Funktionskontrolle "kredentzen" wir gemütlich eine fette Käseschnitte um anschliessend eingehender in die Bänder zu horchen. Um Mitternacht, der Gewissheit das alles perfekt läuft, krochen wir unter die Decke und schliefen tief und fest......man träumte von viiiiielen QSO's am H26!

Nach einer ruhigen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück, erprobten wir Shack, Notebook und Logprogramm mittels Sced's. Währendessen traf auch schon Michael, HBTWD ein. Kurz nach dem Mittagessen liessen die Bahnbetreiber auch Urs HB9MYH zu uns hoch. Vorerst waren wir also vollständig, hatten aber die Hoffnung, das Stefan HB9WON auch noch zu uns stossen würde.
Folgend eine kleine Zusammenfassung unseres Kontestverlaufes:

Bewertung: 5 / 5

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Eine kurze Zusammenfassung . . .

Am Donnerstag dem 31.01.2013 fand die fünfte Generalversammlung unseres kleinen aber feinen Vereins statt.

Was? Schon die fünfte GV, dachte ich für mich. Wie doch die Zeit verstreicht!

Unser Präsident Stefan Kilchmann HB9WON, führte gewohnt lässig durch die GV. Trotz diverser Geschäfte und Anschaffungen präsentierte unser Kassier Gregor Achermann HB9DNT eine perfekte Kasse, welche von den Revisoren bestätigt und vom vollständig anwesenden Verein (ex. Norby DG3DBO) mit Applaus genehmigt wurde.

Es gibt immer etwas zu tun, auch für mich als TM. Unsere gesetzten Ziele, was die Durchführung unserer Kontestaktivitäten betrafen, konnten wir all die Jahre erfüllen. Genau ein Kontest mussten wir wegen Absenzen in den fünf Jahren flitzen lassen, unsere Kontinuität wurde immer wieder belohnt! Dieses Jahr klassierten wir als zweite in der USKA Contestchampion-Wertung Multi Operator!

So ist auch dieses Jahr unser Programm klein und fein. Zuviel ist der Lust Tod, weshalb wir uns auf die drei jährlichen Hauptanlässe festlegen, H26 (Ehrensache!), CW und SSB Fieldday.

Bis kurz vor Ende der GV bestand HB9JA aus fünf Aktiv, plus einem Passivmitglied.

Erfreulicherweise gesellt sich nun ein weiterer OM zu unserer Gruppe, den Statuten gemäss zuerst für ein Jahr unentgeldlich als "Provisorisches Mitglied".

Nun steuern wir in das neue Jahr, als Ziele gelten die Fertigstellung aller drei Solf (#005, #006 + #007) und tolle, feine Anlässe.

Wie immer Begrüssen wir Freunde und Besucher an unseren Anlässen und am Höck im Chärnsmatt, Rothenburg.

72's Fred, HB9JCP, TM

Bewertung: 5 / 5

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Den Fieldday, welchen wir etwas unterhalb des "Michelskreuz" auf dem Gemeindegebiet von Root durchführten, ist hinter uns.

Freundlichst wurden wir von der Familie Bründler auf dem Werderhof aufgenommen. War schon eine Klasse Sache, einen Fieldday mit den Annehmlichkeiten einer Modernen Infrastruktur nutzen zu können! Das Stroh liessen wir in der Scheune und nutzten die weichen Schaumstoffmatratzen zum "Schnarchen"!

Der Wettergott meinte es, zumindest Samstag, nicht wirklich gut mit uns. Während es auf der Anfahrt schon einigermassen trocken wirkte, schüttete es auf 750m oben immer wieder prächtig. Trotzdem fanden sich Gregor, Stefan, Michael, Christof und meine Wenigkeit zum aufbauen der Station ein.

Christof stellte den VW-Buss als Shack im Felde zur Verfügung, erste Bedenken wegen der Schräglage (man könnte ja hinten aus dem Buss purzeln!) erwiesen sich als unbegründet. Die Festbank passte doch in den Buss, ein entern desselben musste wegen der nun verdeckten Seitentüre von hinten geschehen. Eine Blache als Windfang wurde mit Magneten angebracht und erhöhte den Komfort um einiges.

Nach kurzen Problemen beim einrichten der Station (die Stecker sollten am Funkgerät eingesteckt werden, Michi!) konnten wir mit der üblichen leichten Verspätung die Bänder mit unserem Call HB9JA/P beglücken.

Der ganze Samstag war geprägt durch wenige Fieldday /P Stationen, dafür um so mehr deren, welche am "All Asia" mitmachten! Es war unglaublich wie viele Japaner man dieses Jahr hören konnte, doch machten die nicht am Fieldday mit! Auch die Unmengen Russen waren nicht an /P interessiert....

Der Entscheid, 19:20 Nachtessen zu gehen war deshalb schnell gefällt. So begaben wir uns ins Restaurant Michelskreuz und liessen uns mit einem guten Nachtessen verwöhnen. Gregor und Stefan verliessen und anschliessend, da bei Ihnen Sonntags noch andere Aktivitäten anstanden. Christof und ich nahmen die Station wieder in Betrieb, während sich Michael ein wenig seinem Softrock widmete. Es standen erst etwas über 50 Stationen im Log, als wir Mitternachts entschieden, die Schnarchtüten zu entern. Christof "warnte" uns noch vor seinen "Akkustischen Anfällen" in der Nacht, weshalb wir vorsorglich die Ohren zustopften!

Christof konnte sich schon nach 5 Uhr nicht mehr halten und nahm die Station sehr früh in Betrieb. So standen zum Frühstück weitere vierzig QSO’s im Log. Während Frau Bründler uns im Aufenthaltsraum ein währschaftes Morgenessen auftischte, schüttelte Herr Bründler uns schnell vier frische Eier aus den Hühnern! Das gab Power für den neuen Tag.

Das Wetter wurde nun immer besser und die Sonne lachte uns immer wieder zu. Der Funkbetrieb aber fiel sehr harzig aus. Ob es an den Propagationen lag, oder eventuell am Standort lies sich nicht sagen. Leider mussten wir immer wieder hören, dass unsere Modulation sehr schlecht sei. Wiederholt wurde auch darauf hingewiesen, dass wir nicht auf Frequenz seien! War dies der Grund unserer eher mässigen QSO Ausbeute? Der TRX musste unbedingt einmal näher angeschaut werden.

Da die QSO’s sehr DL und ON-lastig waren, entschlossen wir, die FD-4 um 90° zu drehen. Nun kamen einige Engländer ins Log, doch war es auch jetzt sehr schwierig weitere Fieldday Stationen zu arbeiten.

Das Wetter lies es nun zu, dass wir zusammen die von Michael im „Tal“ besorgten Pizza’s auf dem Bänkchen unter der alten Linde verspeisen konnten. Mit der Aussicht war es ein kleines Highlight!

Auch nach dem Mittagessen liessen sich kaum neue Portabel-Stationen auf den Bändern auftreiben. Am Horizont, über dem Napfgebiet zeigten sich erste Blitze eines Gewitters. Auch bei uns änderte sich die Farbe der Wolken wieder in Grau. So entschlossen wir uns, frühzeitig den Kontest zu beenden, mit dem abräumen von Antenne und Shack zu beginnen.

Schlusswort:
Auch dieser Fieldday war wieder etwas spezielles. Das sonst übliche Zelt wurde ersetzt durch „Schlaf im Stroh“ auf dem Werderhof mit all seinen Annehmlichkeiten.
Trotz der eher wenigen QSO’s und sehr bescheidenem Wetter, ein um so gelungenerer Anlass der mit sehr wenig Aufwand, ein Maximum an Spass bot.

Fred Glanzmann, HB9JCP

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