Vereinsbeiträge

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Wie schon im vorherigen Bericht geschrieben, erkundeten Christof, HB9TZU und ich das Haldi bereits letztes Jahr. Die Location schien sich für den H26 gut zu eignen, so Reservierte Christof schon mal ende April 2014 für vier Personen die Zimmer in Halbpension. An der letzen GV wurde der H26 vom Haldi, wie nicht anders zu erwarten, in das Jahresprogramm aufgenommen.

Schlussendlich sagten vier Mitglieder von HB9JA für die Teilnahme zu, wobei Christof und ich schon am Freitagmittag Anreisen wollten.

Im Wissen darum, dass wir zu zweit die Militärkisten gute 300 Meter den Bergkamm hochschleppen müssen, begann ich diese zu Hause schon um den "unnötigen" Ballast zu erleichtern. Trotzdem füllte sich mein Zafira immer mehr und der Fiberglasmast in sechs Elementen musste ja auch noch rein!

Am Freitag kurz nach Mittag begab ich mich auf den Weg ins Urnerland, um Christof in Schattdorf aufzugabeln. Zum Glück konnte er auf der Gemeinde einen "Freischein" für das hochfahren erwerben, denn die Kisten von der Bergstation Haldi hinauf zum Skihaus Oberfeld zu tragen wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Wie abgesprochen konnte das Auto unterhalb des Skihauses parkieren werden und erstellten mit unserem Material ein erstes "Depot" am Anfang des Fussweges. Zuerst wurden die Kisten den Berg hochgeschleppt, in der Mitte der Strecke mussten wir jedoch kapituliern und bestimmten eine kleine Senke im Boden als Zwischenlager. So ging es noch zwei weitere Male, doch mangels Sherpas (Streikten!) mussten wir in drei weiteren Etappengängen das Material selber bis zum Berghaus Oberfeld bringen.

Fix und Fertig mussten wir zuerst eine kleine Pause zur Stärkung einlegen und begaben uns zwecks Anmeldung in die ehemalige SAC Hütte. Das Wetter schien sich zu halten und die Bergfront gegenüber präsentierte sich in hellem Sonnenschein. Bei unserem ersten Besuch meinte der Hüttenwart, dass sich in der "Zwischensaison" wohl eher keine, oder nur wenige andere Gäste ins Berghaus verirren würden. Wir hatten die Rechnung aber ohne Wirt gemacht!

Bewertung: 5 / 5

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Bereits schon zum sechsten mal wurde die GV durchgeführt.

Alle Aktivmitglieder plus ein provisorisches Mitglied waren anwesend, von unserem Passivmitglied Norbert, DG3DBO durfte ich Grüsse und die Entschuldigung seiner Abwesenheit übermitteln. Wie gewohnt Humorvoll führte unser Präsident Stefan, HB9WON durch die pünktlich begonnene GV.

Nach einem Probejahr durften wir über die Aufnahme eines Mitgliedes abstimmen, für einen kleinen Verein immer ein grosser Moment. Die GV bestätigte dann wie erwartet Einstimmig die Aufnahme von Urs, HB9MYH als Vollmitglied! Der Punkt Wahlen war für den Vorstand schnell erledigt, denn alle stellten sich für eine weitere Periode zur Verfügung. Auch Revisoren wollten da nicht nachstehen und willigten ebenfalls für einen weiteren Turnus ein! Der Buchhaltung war nichts auszusetzen, dem Budget für das nächste Jahr wurde zugestimmt. Die Kasse unseres Vereines ist durchwegs als Solide und Gesund zu bezeichnen, so das Resultat der Überprüfung durch die Revisoren. Gregor, HB9DNT bedankte sich für die Spenden die er 2013 verrechnen konnte.

Das Jahresprogramm wird wie immer von den drei Kontesten H26, CW und SSB-Fieldday bestimmt, garniert von diversen kleinen Anlässen zur Erhaltung der Ausservereinlichen Freundschaften. Stefan konnte die Generalversammlung noch knapp unter 44 Minuten halten, versprach aber es nächstes Jahr besser zu machen. Zusammen wurde anschliessend das Nachtessen eingenommen und über dies und dass Diskutiert.

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Hier der Bericht zum SSB-Fieldday 2013, welcher wir nun zum zweiten mal vom Michaelskreuz ob Root/Luzern in Angriff nahmen….

In einer kurzen Sitzung am Donnerstags-Höck vor dem Fieldday wurden die anstehenden Arbeiten verteilt. Dieses Jahr würden sich alle Mitglieder aktiv am Kontest beteiligen, das waren doch gute Vorzeichen!

Am Freitagabend begann ich, die Festplatte des aktuellen Log-Notebook zu Klonen, um auf allfällige schwerwiegende Probleme gerüstet zu sein. Nach Abschluss des Klonvorganges stellte ich fest, dass Acronis die alte Festplatte auf den aktuellen Notebook gespiegelt hatte und nicht wie gewünscht umgekehrt!
Welch Glück aber, da dies Ursprünglich schon eine Sicherung des Logsystems war, Windows erkannte die Lizenzen! Trotzdem musste ich allen installierten Programmen die aktuellen Updates aufspielen und für den Funktionstest die Station mitten in der Nacht im Wohnzimmer aufbauen.

Wir entschlossen uns, dieses Jahr zusätzlich ein Dipol von Kelemen für 160m/80m zu verwenden, um die uns bisher fehlenden Multis im 160m Band zu ergattern. Dazu musste ich den etwas robusteren GFK-Elementmast und das Zubehör im Auto verstauen. Die EDAK-Kisten mit Rig und Antennenmaterial fanden ebenso in meinem Opelchen Platz wie die Rako-Box mit Generator und Reservetank.

Samstag 11:15 trafen wir auf dem Bauernhof der Familie Bründler ein. Blöderweise führte die Krebsliga den ganzen Tag ein Fahrradrennen über das Michelskreuz durch, an ein Mittagessen in Root war nicht zu denken, weil das OK origineller weise die Bergstrasse zur Einbahnstrasse erklärt hatte.
Zu meinem Erstaunen befanden sich mehrere Fahrzeuge an dem von uns reservierten Platz mit Feuerstelle unter der Linde. Wir konnten uns aber ein paar Höhenmeter weiter oben auf einer kleinen Fläche einrichten. Es stellte sich heraus, dass diese Lage für unser Vorhaben die klar bessere war, besonders für den Antennenbau.
Vor dem Essen stellten wir den Buss von Christof in den Berg, mussten aber die Talseitigen Räder mit viel Holz unterlegen, um zu verhindern dass der Shack nicht vom Tisch aus dem Bus rutscht!

Auch die "Beiz" war mächtig überlaufen, mit Radfahrern und leider auch mit entsprechend hungrigen Wespen. Nach entsprechend vorsichtiger Nahrungsmittelaufnahme gingen wir daran den GFK-Mast aufzurichten. Michi, HB9TWD stellte das Zelt für den Generator und richtete anschliessend den Shack ein,  wir zogen unterdessen die Windom für 80m-10m am 9m hohen Mast hoch. Die Station war kurz nach 15:00 Uhr einsatzfähig, das Notebook mit UCXLog lief (zum Glück) Problemlos.
Bei einem kalten Bier feierten wir „Richtfest“ und genossen die Aussicht auf Sempacher- Hallwiler und Zuger See.

Während die ersten QSO's gelogd wurden, begannen wir den schweren Kelemen Zweiband-Dipole aufzuziehen. Dafür konnten wir uns Zeit lassen, denn sein Einsatz war erst für den Abend geplant. Die Enden der Antennen hielten wir neu mit Hilfsmasten über Boden. Es bedeutete etwas mehr Arbeit, doch ging der Abstimmvorgang des TS-480 dafür umso flotter von der Hand!

Unterdessen war unser Verein in vollem Bestand anwesend und wir liessen bei einem Bierchen vor dem Bus noch die Abendstimmung auf uns einwirken. Über dem Napfgebiet hingegen zeichnete sich schon das vorher gesagte Unwetter ab.

Zu sechst assen wir im Michealskreuz zu Abend um dann nach der Funkpause gestärkt die Nachtschicht in Angriff zu nehmen.

Das Log füllte sich langsam mit Stationen, genau wie wir uns das mit 100Watt an den Drahtantennen gewöhnt waren. Gelegentliches Umschalten zeigte, dass der Kelemen tadellos Funktionierte.
Als Christof kurz nach Mitternacht auf dem 160m Band arbeiten wollte, verstärkten sich die Atmosphärischen Störungen immer mehr. Das schiessen und kratzen aus dem Lautsprecher nahm schliesslich Ausmasse an, dass wir uns entschlossen die Antennen von den Geräten zu schrauben, um ein vorzeitiges Ableben des Kenwood zu verhindern.

So stellten wir ca. 00:30 den Generator ab und begaben uns hinunter aus den Bauernhof, wo wir uns in den Schlafsäcken verkrochen. Draussen legte das Gewitter an Kraft zu, es regnete nun einiges stärker und der Wind pfiff durchs Gebälk des Schlafraumes. Leider waren wir diese Nacht nicht alleine im Zimmer, ein paar Mücken machten sich an uns zu schaffen und hinterliessen grosse rote, geschwollene Flecken auf unserer zarten Funkerhaut!

05:30 holte der Wecker Christof und mich schon wieder aus dem Schlaf. Nach einer kurzen WC-Tour erklommen wir den Hügel, schmissen den Generator an und nahmen HB9JA/P wieder in Betrieb.
Die Kelemen zeigte ihre Qualitäten und so arbeiteten wir innert kurzer Zeit rund 50 QSO's am Stück ab. Um 08:30 unterbrachen wir den Funkbetrieb für eine gute Stunde und gönnten uns einen Kaffee im Restaurant Michealkreuz.

Da die Kelemen nun nicht mehr gebraucht wurde, entschlossen wir uns, diese vorzeitig abzubauen. Auf ein Mittagessen wurde verzichtet, da wie die Auswirkungen eines weiteren Essens im Michaelskreuz auf unsere Geldbörse fürchteten.

Nach einer weiteren QSO-Spitze war es geschafft, dass letzte QSO des SSB Fielday 2013 war auf der Festplatte. Weil der Wetterbericht nichts Gutes verhiess, gingen wir begleitet von leichtem Regen zügig an den Abbau der Anlage. Der VW-Bus wurde provisorisch geladen und von den Keilen gefahren.
Wir buchten in unserem Zimmer auf dem Bauernhof aus und luden noch das Material in meinen Zafira um. Auf der Fahrt hinunter nach Root in die Pizzeria Fulmine legte der Regen nun richtig zu.
Während wir unser verdientes Mittagessen genossen, konnten wir durch das grosse Fenster verfolgen, wie der Regen immer zunahm! Wir sinnierten darüber was wohl gewesen wäre, wenn man nun viel grössere Antennen hätte, welche nicht in so kurzer Zeit abzubauen . . .

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis die "A-Zelte", Antennen und Kabel im Keller getrocknet waren, doch konnten wir wiederum sagen:

Dies war zum Abschluss der Kontest-Saison 2013 wieder ein gelungener Anlass!

Fred Glanzmann, HB9JCP TM

Bewertung: 5 / 5

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Nach dem Personalbedingten Ausfall des CW-Fielddays werden wir voller Elan und in vollständiger Vereinsstärke am SSB-Fieldday teilnehmen.

Wiederum dürfen wir die Vorzüge des Werderhofes, hoch über der Gemeine Root im Rontal, geniessen. Obwohl Bründlers Senior in den Ferien weilen, dürfen wir die Übernachtungsmöglichkeiten nutzen, welche wir schon letztes Jahr geniessen konnten.

http://www.werderhof-bruendler.ch/

Webcam mit Sicht auf Werderhof (links unten)

Besucher sind wie immer sehr willkommen, den Anfahrtsweg entnehmt Ihr bitte der obigen Website des Werderhofes.

Als Shack wird uns auch dieses mal ein KFZ dienen, was uns oben am Berg gute Wettersicherheit bietet. Wir werden den Vereinseigenen TS-480SAT an dem gewohnten Windom zu betreiben, zusätzlich aber ein Kelemen- Dipol für 160/80m installieren, um die wichtigen Bandpunkte in der Nacht zu holen.

Nun wird es Zeit, den Generator Fit zu machen und den Treibstofftank zu füllen.

Ich hoffe auf viele nette QSO's und einen Kurzweiligen Kontes

Bewertung: 5 / 5

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HB9JA war aus dem Kanton Nidwalden NW aktiv

Schon am Freitag erklommen Christof HB9TZU und meine Wenigkeit den Niederbauen um unsere zwei Antennen Termingerecht aufzustellen und das Equipement eingehend zu prüfen.

Link: http://www.niederbauen.ch/berggasthaus.html

Doch zuerst zeigte uns die Stationswartin in einer kurzen Führung die neu ausgerüstete Bahnstation. Neue Steuerung, neues Zugkabel, neue Antriebseinheit und zum Leidwesen der Betreiber ein neues Bahnsicherungssystem welches bei etwas zu starken Wind die Anlage für 30 Minuten ausser Gefecht setzt! In den sechs Wochen wurden auch die Gondeln mit einem Türantrieb und elektrischen Komponenten ausgerüstet.

Wir hatten aber Glück, denn die Steuerung lies trotz etwas Wind zu, dass die Gondel uns nach oben brachte. Von den annähernd 4m Schnee war zum Glück nicht mehr viel zu sehen. An windgeschützen Positionen lagen trotzdem noch locker 2m von dem weissen Zeugs rum.

Nach den ersten Kaffee's hängten wir noch bei anständigem Wetter eine 42 lange Windom auf und stellten die R7000. Nach der Funktionskontrolle "kredentzen" wir gemütlich eine fette Käseschnitte um anschliessend eingehender in die Bänder zu horchen. Um Mitternacht, der Gewissheit das alles perfekt läuft, krochen wir unter die Decke und schliefen tief und fest......man träumte von viiiiielen QSO's am H26!

Nach einer ruhigen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück, erprobten wir Shack, Notebook und Logprogramm mittels Sced's. Währendessen traf auch schon Michael, HBTWD ein. Kurz nach dem Mittagessen liessen die Bahnbetreiber auch Urs HB9MYH zu uns hoch. Vorerst waren wir also vollständig, hatten aber die Hoffnung, das Stefan HB9WON auch noch zu uns stossen würde.
Folgend eine kleine Zusammenfassung unseres Kontestverlaufes:

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