Vereinsbeiträge

SSB Fieldday 2017

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Bericht zum Fieldday

Die Wetteraussichten waren dieses Jahr nicht so Rosig wie auch schon, so zumindest die Vorschau laut Meteoswiss.

Für mich als TM wurde es etwas Eng, denn ich hatte viele Pendenzen bis zum Fieldday zu erledigen. Schlussendlich musste ich einige Vorhaben auf die lange Bank schieben um zum Start bereit zu sein. So zu sagen auf die letzte Sekunde konnte ich noch den Generator verladen, Christof HB9TZU stand mit seinem T5 schon vor der Garage. Ein paar Minuten zu spät fuhren wir Richtung unserer Fieldday Location ab. Michi, HB9FOM wartete schon auf uns und bestätigte, das unserer bestelltes Mobil-WC perfekt funktionierte! Hier gleich ein "Danke" an unseren neuen WC-Lieferanten.  Und schon tauchte auch Urs, HB9MYH auf, Team Komplett!

Das Wetter sah von oben, dass wir die Antennen aufstellen wollten und öffnete die Schleusen! So nutzten wir folglich jeden kurzen Regenunterbruch um zuerst die erstmals verwendete Buckmaster OCF Dipole am Pneumatik zu stellen. Während der Biblischen Flut hingegen, wurde der Shack im Schopf eingerichtet. Die von Christof organisiert Blache leistete hervorragende Dienste und unterband das lästige "durch den Wasservorhang" laufen. Solange uns jedoch keine der Zehn Biblischen Plagen ereilte, war ja alles in bester Ordnung (Link zu: https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Plagen)

Zeitig konnte der Generator angeworfen werden, Christof ging mit seiner Buckmaster auf Stationenfang: HB9JA/Portable "on air". Das Wetter wurde beständiger (ohne Regen...) und so wurde auch die Vertikal mit dem abgesetzten Tuner am TS-480 angeschlossen. Die Umschaltung zwischen Antenne mit Tuner und abgesetztem Tuner funktionierte perfekt und beide Systeme liessen sich auf allen Kontestbändern perfekt anpassen. Wie es sich später zeigte, war die Differenz zwischen Dipole und Vertikal frappant, gewisse Stationen hörten wir 59 (echte 59 ;)) am Buckmaster, doch nur an der Vertikal konnten sie uns überhaupt aufnehmen! Eben, Richtwirkung und Rundumstrahler...

Schon bald (zu früh?) war das Nachtanken vom Generator angesagt, denn wir hockten plötzlich im Dunkeln! Michi gab also sein bestes und er zog nach dem Auftanken so stark an der Starterschnur, das der Kolben gleich fest ging! (der Michi war's! ;)) Der Gott der Mechanik meinte es gut mit uns, so konnten wir bald mit einem neuen Generator weiterarbeiten. 

Nachtrag 11.09.2017

Kugellager

Und es war doch nicht Michi!

Für den Generator vom Verein jedoch endete hier seine Zeit mit HB9JA. Das Bild zeigt, eine Woche nach dem Contest, die Ursache für den Ausfall.
Der Generator diente dem Vorbesitzer und auch uns während vieler Jahre. Jetzt lohnt sich eine Reparatur nicht mehr und so wird der Generator dem ewigen Kreislauf der Metalle zugeführt.

Die Feuerschale wurde aufgestellt und eingeheizt, schliesslich wollte Christof uns mit einem feinen Nachtessen in seinem neuen "Dutch Oven" bekochen. Etwas Erfahrung muss man sich auch aneignen, so zog sich das Nachtessen etwas in die Nacht hinein. Zum Glück war der Topf gerade gross genug, oder anders rum, ein Mittesser mehr und es hätte einen "Wurst-Stau" im Topf gegeben! Pommeli mit Lauch und Saucisson, dazu etwas Rotwein! Elend, ich glaub so voll war ich an einem Fieldday noch nie!

Nachtessen

Es war doch recht frisch im Schopf, man kann halt nicht alles haben: Sicht durch die Wände nach draussen UND warm! Verbindungen mussten erarbeitet werden, die Ausbreitungsbedingungen waren für unsere Antennen und Low-Power nicht berauschend. Vor allem, wenn man andere Stationen hörte welche die USA am Meter arbeiteten, weckte dies schon Begehrlichkeiten... Um Mitternacht gönnten wir dem Generator etwas Ruhe und liessen das Feuer in der Schale vor sich hin glühen. Michi stellte sich den Liegestuhl im Shack zurecht, Urs nutzte die heimische Matratze, Christof und ich verkrochen uns in die VW-Busse.

Fast pünktlich Sieben Uhr wachte ich gut ausgeschlafen auf und ich hörte den Glockenschlag von der Kirche in Littau. Es war so still draussen.. Mein Weg zu Morgentoilette führte an Christof's T5 (geschlossen, ruhig), der Feuerschale (kein Feuer) und am Shack vorbei (Türe zu, ruhig). Anscheinend hatten alle eine strenge Wochen, ausschlafen ist schön! Das Wetter hatte sich über Nacht stark verbessert und die Sonne verwöhnte uns fortan mit Ihrer angenehmen Wärme.

Ich legte ein paar Scheite auf und schon bald brannte das Feuer wieder. Christof hatte schon zu Hause Teig vorbereitet, um mit dem Dutch Oven ein feines Sonntagsbrot zu Backen. Leider hatten die Pilze der Gattung "Saccharomyces cerevisiae" an der Nachtkälte keine Freude und verweigerten darob die mithilfe zur Brotfertigung. Christof versuchte sein Glück trotzdem, das Resultat sah sehr Interessant aus, war aber leider nicht geniessbar. Wir hatten aber noch genügend Brot zur verfügen und wir genossen ein reichhaltiges Zmorge, um anschliessend den Funkbetrieb wieder aufzunehmen.

Schon wieder voll im Schuss besuchte uns Hans-Peter, HB9DBK mit Asti und unser Kassier Gregor HB9DNT brachte Gipfeli vorbei. Logischerweise trennte sich die Truppe nun in einen funkenden und einen gesellschaftlichen Teil. Christof heizte für sein Mittagsschmaus schon die Pfanne an, als seine YL Vera mit Schiegermutter und die beiden Harmonischen Jael und Lea zum Mittag erschienen. Die Gerstensuppe mit Einlagen war perfekt gelungen und mundete allen sehr.

So wurden die letzte zwei Stunden Funkbetrieb in Angriff genommen und es war absehbar dass die Anzahl QSO eher im unteren Schnitt bleiben würden. Das dem Generator 14:55 der Sprit ausging war als Zeichen zu deuten und wir begannen mit dem Zusammenräumen des Shacks.

Die beiden Antennen bewährten sich den Umständen entsprechend, es wurden Richtung Westen die USA und Richtung Osten Saudi Arabien erreicht. Vorwiegen konnten aber QSO mit Belgien und Deutschland geloggt werden. Mit den 188 QSO's konnten wir in Anbetracht der Umstände zufrieden sein.

Wir nutzten das schöne Wetter um das Equipment gleich für die Winterlagerung bereit zu machen. So waren wir erst um 16:15 Uhr Besenrein und konnten nach einem finalen Bier unser Wochenend-Domizil abgeben.

Fred, HB9JCP TM

 

Fotos SSB Fieldday 2017

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